Das perfekte Zahnrad am 9.Dezember 19Uhr

Einladung am 9. Dezember 19 Uhr in Walthers Buchladen

zur

DasPerfekteZahnrad_Groblayout.indd                                           Das perfekte Zahnrad

geschrieben und illustriert von Sebastian Vollmer erschienen im Jaja Verlag

Sie werden erfahren, wie das Buch entstanden ist und was es so perfekt macht. Natürlich  wird auch daraus vorgelesen und der Jaja Verlag gibt einen kleinen Einblick in sein fein illustriertes Programm.

Wir freuen uns auf diese außergewöhnliche Lesung,

Ihre drei Frauen von Walthers Buchladen

Der Eintritt beträgt 5€ und 3€ ermässigt.

Um Voranmeldung wird gebeten unter 855 9472 oder

service@walthers-buchladen.de oder einfach persönlich vorbeikommen.

Walthers Buchladen, Bismarckstraße 71, 12157 Berlin-Steglitz.

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Bilderbuchkino am 26.11.2016

Liebe Leute, groß und klein!
Wir laden ein zu unserem Bilderbuchkino in Walthers Buchladen. Dabei werden die Bilder eines Buches groß auf einer Leinwand gezeigt, während wir die Geschichte dazu vorlesen.
Der Eintritt ist frei!

Am Samstag, den 26.11.2016 lesen wir vor:

walton-teddy_tillyum 15.00 Uhr  „Teddy Tilly
von Jessica Walton und Dougal MacPherson (FischerSauerländer Verlag)
für Kinder ab 4 Jahre
Eine liebevolle Bilderbuchgeschichte zum Thema Anderssein.
Teddy Thomas möchte kein Teddybär mehr sein. Er möchte lieber Tilly heißen, denn schon lange fühlt er, dass er eigentlich eine Teddybärin ist. Er traut sich nicht, seinem besten Freund davon zu erzählen. Aber mit Finn kann er über alles reden und Finn versichert ihm, dass er ihn immer lieb haben wird, ob er nun Thomas oder Tilly heißt. Tilly ist erleichtert und ihre Freundschaft ist noch viel größer geworden.

motai-tausend_millionen_weihnachtsma%cc%88nnerum 15.30 Uhr  „Tausend Millionen Weihnachtsmänner
von Hiroko Motai und Marika Maijala (FischerSauerländer Verlag)
für Kinder ab 4 Jahre
Die Antwort auf die Weihnachtsmann-Frage!
Vor langer Zeit gab es nur einen Weihnachtsmann! Aber weil es immer mehr Kinder auf der Welt gab, wurde er mit dem Geschenkeverteilen nicht mehr fertig. Die Lösung war ganz einfach: Er teilte sich. Und teilte sich. Und teilte sich. Je mehr Kinder auf der Welt lebten, desto häufiger teilte er sich. Bis es tausend Millionen winzig kleine Weihnachtsmänner gab! So winzig, dass sie nur noch den Eltern der Kinder ins Ohr flüstern konnten, was sie ihren Kindern schenken sollten. Das ist das Geheimnis. Deshalb kann niemand einen Weihnachtsmann sehen.

Wir bitten um Anmeldung, per Telefon, E-Mail oder persönlich im Laden.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!

LiBeraturpreis an Laksmi Pamuntjak

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Unter der Regie der Litprom wird der Preis für Autorinnen aus Afrika, Lateinamerika, Asien und der arabischen Welt vergeben.
Laksmi Pamuntjaks „Alle Farben Rot“ (Leseprobe) ist per Leservotum bestimmt worden. Djafari (Geschäftsführerin der Litprom) spricht den Leserinnen und Lesern ein großes Kompliment aus, sich für einen 672 Seiten starken Roman entschieden und „keine Angst vor dem Unbekannten“ gezeigt zu haben.
„Alle Farben Rot“, das vor allem „in Rottönen schillert“, geht von einem uralten Mythos aus und transportiert ihn ins heutige Indonesien – modelliert die Legende dabei um. Das Schicksal der Hauptfiguren, die Namen von Helden aus dem Mythos tragen, ist eng verknüpft mit einem düsteren, bis heute nicht aufgearbeiteten Kapitel der indonesischen Geschichte, dem Putsch von 1965, „nach dem hunderttausende Kommunisten und Verdächtige ermordet, gefoltert, gefangen gehalten wurden“. Bis heute ist eine Versöhnung der verfeindeten Lager nicht in Sicht.
Die Protagonistin Amba sucht 2006 auf der Gefangeneninsel Buru nach den Spuren ihrer großen Liebe Bhisma, der nach dem Putsch ins dortige Straflager verschleppt wurde − Rückblenden führen bis in die 50er und 60er Jahre. So ist es auch eine „Geschichte mit Leidenschaften“. Aufgrund ihrer historischen Recherchen kann Pamuntjaks Roman „als Einführung in die jüngste Geschichte von Indonesien gelesen werden“. Man versteht damit das Archipel viel besser, „auch weil sie ihre Figuren nicht alle einfach in Schwarz und Weiß malt“. Pamjuntjak, die auch Gedichte, Essays, Kochbücher und für Zeitungen schreibt, hat keine Angst vor der Macht, greift die Zensoren an, fürchtet nicht, „sich die Finger zu verbrennen“.

Die Preisträgerin widmet ihr Buch den Überlebenden der Gefangeneninsel und dankt unter anderem ihrer Lektorin bei Ullstein – und ihrer Übersetzerin aus dem Indonesischen ins Deutsche, Martina Heinschke. Die vielseitig begabte Autorin, die aus einer Verlegerfamilie stammt und zwischen New York und Jakarta pendelt, ist zweisprachig Englisch/Indonesisch aufgewachsen und hat ihr Buch selbst ins Englische übertragen. Angerissen auf der Preisverlehung wurde am Ende auch die aktuelle politische Entwicklung des Inselstaates, in dem der islamische Konservativismus zuletzt stärker zu Tage getreten sei. Pamuntjak räumt ein, dass es im letzten Jahr hinsichtlich der Menschenrechte einen gewissen Rückschritt gegeben hat – so wurde etwa die Todesstrafe wieder eingeführt. Das sei immer ein Warnsignal, auf das Literatur und Gesellschaft reagieren müssen. Hoffnung setzt sie auf die Tradition des toleranten Islam in Indonesien.
Mit „Alle Farben Rot“, dass im Original 2012 erschien, sieht sich die Autorin jedoch nicht als Pionierin in der Aufarbeitung mit der Geschichte Indonesiens seit dem Putsch 1965. Diese hat bereits mit dem Ende des Suharto-Regimes 1998 begonnen. 2012 ist dann der Höhepunkt der Entwicklung gewesen (eine offizielle Entschuldigung steht allerdings noch aus). Ilja Trojanow charakterisiert das Buch als „ein Stück literarischer Trauerarbeit“ und ergänzt: „Bevor die Politik dazu bereit ist, kann die Literatur vorangehen.“

Laksmi Pamuntjak, Alle Farben Rot
Aus dem Indonesischen übersetzt von Martina Heinschke.
672 Seiten, 12,00€, Ullstein Verlag.

Lesung „Knabenzeit“ am 16.11.2016

logo-krimimarathon-negativ-grossKrimi-Marathon Berlin Brandenburg in Walthers Buchladen
mit Katharina Peters, Leuchtturmmord
am 19.11.2016 um 19.30 Uhr.

3206Peters_Leuchtturmmord_FIN.inddEin Rügen-Krimi: Die Insel Zudar wird Schauplatz eines Mordes, der Ermittlerin Romy Beccare persönlich berührt. Eine junge Mutter wird tot aufgefunden. Die Spurenlage ist verwirrend. Zunächst gerät der Ehemann der Toten unter Verdacht, aber eine Serie ungeklärter Todesfälle unter ihren Freunden wirft die Frage auf, ob der Schlüssel zur Aufklärung des Falls nicht in der Vergangenheit liegt.

Wir sind gespannt auf die Lesung und freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihre drei Frauen von Walthers Buchladen.

Der Eintritt beträgt 5€ und 3€ ermässigt.

Um Voranmeldung wird gebeten unter 855 9472 oder
service@walthers-buchladen.de oder einfach persönlich vorbeikommen.

Walthers Buchladen, Bismarckstraße 71, 12157 Berlin-Steglitz.

Die Veranstaltung ist Teil des 7.Krimi-Marathons Berlin Brandenburg – Berlin/Brandenburgs größtes Krimifestival.

 

Einladung zur Lesung „Knabenzeit“
geschrieben von Andreas Burnier
und anschliessendem Gespräch mit dem Verlag Klaus Wagenbach
am Mittwoch, den 16.11.2016 um 19.30Uhr in Walthers Buchladen, Berlin-Steglitz.

Burnier, Knabenzeit
„Die 14-jährige Simone möchte die neue Freiheit genießen und nichts mehr verbergen, auch nicht, dass sie viel lieber ein Junge wäre.“

Die Übersetzerin Waltraud Hüsmert kommt zu uns in Walthers Buchladen und liest aus dem Roman „Knabenzeit“ vor, der erstmals 1969 in den Niederlanden erschien und dort zum Bildungskanon gehört. Begleitet wird sie von Mitarbeiter_innen des Verlags Klaus Wagenbach, der anlässlich der Frankfurter Buchmesse, mit dem Gastregion Niederlande und Flandern, eine wunderbare Auswahl niederländischer Literatur publiziert.
Das Buch „Knabenzeit“ beginnt an einem Tag nach Kriegsende und beschreibt ein jüdisches Mädchen, die sich getrennt von ihren Eltern in den Niederlanden verstecken muss. Es ist eine Geschichte über Simone, die oft isoliert und alleine ist. In der Zeit des Verstecken müssen beginnt auch die Zeit des Erwachsen werden und der Wunsch nach einem anderen Körper entsteht. Doch was für die meisten Jugendlichen schon in einer Zeit des Friedens schwierig ist, kann mensch sich wie in einer Zeit des Krieges erfüllen?

Wir freuen uns sehr auf die Lesung und Ihr Kommen.
Ihre drei Frauen von Walthers Buchladen.

Der Eintritt beträgt 5€ und 3€ ermässigt.
Um Voranmeldung wird gebeten unter 855 9472 oder
service@walthers-buchladen.de oder einfach persönlich vorbeikommen.

Walthers Buchladen, Bismarckstraße 71, 12157 Berlin-Steglitz.

Die Lesung ist eine Kooperation mit dem Verlag Klaus Wagenbach und dem Gastland Niederlande&Flandern der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt.

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Shortlist des deutschen Buchpreises 2016 zum schmöckern

Fremde Seele, dunkler Wald, Reinhard Kaiser-Mühlecker
S. Fischer Verlag

Kommentar der Jury:
Reinhard Kaiser-Mühleckers Figuren sind eingeschlossen in ihre Herkunft, in ihre Sprache. Es gibt kein Entkommen aus der eigenen Vergangenheit, und der Drang, aus der Gegenwart zu entfliehen, wird von der Alternativlosigkeit der Zustände absorbiert. Sie suchen nach Erlösung, ohne es zu wissen. Der äußere Wandel vollzieht sich mit größerer Geschwindigkeit als die innere Bereitschaft dafür. Das erzeugt Hilflosigkeit, Stummheit.
Wie Kaiser-Mühlecker daraus auf eine zutiefst österreichische Art und Weise Literatur entstehen lässt, ist virtuos.

Biografie:
Reinhard Kaiser-Mühlecker, geboren 1982, studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien. Sein Debütroman „Der lange Gang über die Stationen“ erschien 2008. Zuletzt erschien „Zeichnungen. Drei Erzählungen“ (2015). Für sein Werk wurde er unter anderem mit dem Preis der Jürgen Ponto-Stiftung, dem Kunstpreis Berlin, dem Österreichischen Staatspreis und dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.

Widerfahrnis, Bodo Kirchhoff
Frankfurter Verlagsanstalt

Kommentar der Jury:
„Boy meets girl“, das geht auch im vorgerückten Alter. Alles ist möglich, sogar die große späte Liebe, als der Ex Verleger Reither und die Ex-Hutladenbesitzerin Palm mitten in der Nacht, in der sie sich zum ersten Mal begegnet sind, spontan ein Auto besteigen und nach Süden aufbrechen. Ein Moment der Wahrheit für zwei Menschen, die aus Klugheit und Erfahrung radikal genug sind, alles zu wagen. Bodo Kirchhoff ist ein großer Erzähler, dessen Präzision die Phantasie des Lesers stimuliert statt zu sättigen.
Ihm gelingt in diesem sprachlich virtuosen, menschlich berührenden und dabei unprätentiösen Prosawerk die ganz unwahrscheinliche aber literarisch zwingende Verbindung einer melancholischen Liebesgeschichte mit der gar nicht romantischen europäischen Realität der Jetztzeit. Ein makelloses Buch.

Biografie:
Bodo Kirchhoff, geboren 1948, lebt in Frankfurt am Main und am Gardasee. Zuletzt erschienen in der Frankfurter Verlagsanstalt seine Romane „Verlangen und Melancholie“ (2014) sowie „Die Liebe in groben Zügen“ (2012).

Skizze eines Sommers, André Kubiczek
Rowohlt Berlin

Kommentar der Jury:
Skizze eines Sommers ist DDR Spätzeit-Roman und Zeitpanorama – in Szene gesetzt mit den Mitteln des Jugendromans für Erwachsene. Mit dem Wissen des Gereiften liest man von den Nöten des Jungen. Der Jugend wohnt ein Zauber inne, der sich später nie mehr einstellt. Wir erfahren nebenbei von zwei Gesellschaftsschichten in der damaligen DDR: die Privilegierten und die Einfachen. Der Protagonist erzählt so unschuldig und genauso ist auch die Erzählhaltung. Eine leicht erzählte Coming-of Age-Geschichte mit wunderbar gezeichneten Charakteren.
Ein schönes Buch voller Witz und Tiefe, das man mit Genuss liest.

Biografie:
André Kubiczek, 1969 in Potsdam geboren, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. 2002 erschien sein Roman „Junge Talente“, 2003 „Die Guten und die Bösen“. Es folgten „Oben leuchten die Sterne“, „Kopf unter Wasser“ und „Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn“. 2007 wurde André Kubiczek mit dem Candide-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien „Das fabelhafte Jahr der Anarchie“ (2014).

Die Welt im Rücken, Thomas Melle
Rowohlt Berlin

Kommentar der Jury:
Dieses Buch erzählt von der verwundbaren Conditio Humana in unseren Zeiten. Dieses Buch tut weh, es erschüttert und es ist manchmal irrsinnig komisch. Thomas Melle berichtet von der Krankheit seiner seelischen Störung. Mit irrlichternder Präzision
beschreibt er sein im Neuronenfeuerwerk verrücktes Selbst. Kongenial übersetzt er die wahnwitzige Wahrnehmungsverschärfung seiner paranoiden Psychose in grandiose Literatur.
Mit der Chronik seiner manisch-depressiven Schübe, die ihn
durch Clubs, Konzerthallen und Kliniken treiben, zeichnet Melle
wie nebenbei ein Stimmungsbild der popkulturellen Gegenwart.

Biografie:
Thomas Melle, 1975 geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist Autor vielgespielter Theaterstücke und übersetzte u. a. William T. Vollmanns Roman „Huren für Gloria“. Sein
Debütroman „Sickster“ (2011) war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. 2014 folgte der Roman „3000 Euro“, der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand. 2015 erhielt Thomas Melle,
der in Berlin lebt, den Kunstpreis Berlin.

Ein langes Jahr, Eva Schmidt
Jung und Jung

Kommentar der Jury:
19 Jahre hat die mehrfach ausgezeichnete, in Bregenz lebende Schriftstellerin kein Buch veröffentlicht. Und nun legt sie diesen schmalen Roman vor. In 38 Episoden erzählt sie aus wechselnden Perspektiven von Bewohnern ihrer Stadt. Es sind Kinder, Alte, alleinstehende Frauen, ein Obdachloser. Beziehungen zwischen diesen Figuren bahnen sich an und kommen nur zart oder dann doch nicht zustande, Pläne werden nicht ausgeführt oder scheitern, alles geschieht hier leise und immer wieder glitzert der Bodensee dazwischen. Die Sprache ist zurückhaltend, kein Wort ist zu viel.
Der melancholische Text erfordert Aufmerksamkeit, wofür mensch als Leser jedoch reich belohnt wird.

Biografie:
Eva Schmidt, geboren 1952, lebt in Bregenz, Österreich. Sie hat neben Erzählungen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften drei Bücher veröffentlicht, zuletzt „Zwischen der Zeit“ (1997). Sie erhielt diverse Stipendien und Literaturpreise, darunter den Rauriser Literaturpreis (1986), den Hermann-Hesse-Förderpreis (1988) und den Nicolas-Born-Preis (1989). „Ein langes Jahr“ ist ihr erstes Buch seit fast 20 Jahren.

Hool, Philipp Winkler
Aufbau Verlag

Kommentar der Jury:
Heiko Kolbe ist ein Held, wie es ihn so in der Literatur noch nicht gab. Er stammt aus zerrütteten Verhältnissen, hat aber eine Ersatzfamilie: eine unbedingt an die reinigende Kraft der Klopperei glaubende Schlägergang. Heiko ist Hooligan. Fußball?
Unwichtig. Wichtig ist die körperliche Triebabfuhr, der Zusammenhalt der Gruppe, die Verlässlichkeit, die ungeschriebenen Regeln der Keile. Philipp Winkler schreibt in eindringlichen Szenen von der Lebens- und Adrenalingier der „Hools“ und von
einer Kultur der Gewalt, in der Außenseiter ihre Sprache finden.
Mit seinem krachenden Debüt gelingt Winkler ein Milieuroman, der nichts verherrlicht, der hart ist, traurig und manchmal auch komisch.

Biografie:
Philipp Winkler, 1986 geboren, wuchs in Hagenburg bei Hannover auf. Er studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und lebt heute in Leipzig. Auslandsaufenthalte im Kosovo, in Albanien, Serbien und Japan. Neben Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und -anthologien, erhielt er 2008 den Joseph-Heinrich-Colbin-Preis und 2015 für Auszüge aus „Hool“ den Retzhof-Preis für junge Literatur des Literaturhauses Graz.
„Hool“ ist sein Debütroman.

Bilderbuchkino am 08.10.2016

Liebe Leute, groß und klein!

Wir laden ein zu unserem Bilderbuchkino in Walthers Buchladen. Dabei werden die Bilder eines Buches groß auf einer Leinwand gezeigt, während wir die Geschichte dazu vorlesen.

Der Eintritt ist frei!

Am Samstag, den 08.10.2016 lesen wir vor:

Olchis, So schön ist es im Kindergartenum 15.00 Uhr “Die Olchis – So schön ist es im Kindergarten” von Erhard Dietl (Oetinger Verlag) für Kinder ab 3 Jahre.

Olchi-Spaß im Kindergarten!

Die Olchi-Kinder wollen in den Kindergarten. Jetzt gleich und sofort. Mit allem, was dazugehört: malen, singen, spielen und natürlich viel Pausenbrote. Als dann auch noch Olchi-Oma für die Erzieherin einspringen muss, ist klar: Das wird ein ganz besonderer Tag. Schließlich malen die Olchi-Kinder viel lieber Kröten als Blumen und spielen am liebsten Weitspringen im Matsch …

 

Armstrong

um 15.30 Uhr „Armstrong“ von Torben Kuhlmann (NordSüd Verlag) für Kinder ab 5 Jahre.

Amerika in den 1950er Jahren … Eine kleine, wissbegierige Maus beobachtet jede Nacht den Mond durch ein Fernrohr, während ihre Artgenossen einem höchst unwissenschaftlichen Käsekult verfallen sind. Kann der Mond wirklich aus Käse sein? Angespornt durch die Pionierleistungen der Mäuseluftfahrt, beschließt die kleine Maus, der Frage auf den Grund zu gehen. Sie fasst einen großen Entschluss: Sie wird als erste Maus zum Mond fliegen!

Wir bitten um Anmeldung, per Telefon, E-Mail oder persönlich im Laden.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Hörlesung „Als Kind wünschte ich mir goldenen Locken“ am 29.September in Walthers Buchladen um 19 Uhr

als-kind-wuenschte-ich-mir-goldene-locken-kemper-magdalena_978-3-86231-248-1-480x430Gespräche mit Überlebenden der Shoa – Die Edition enthält Gespräche mit Gerhard Baader, Inge Deutschkron, Hilde Domin, Gisèle Freund, Margot Friedländer, Salomea Genin, Eva Kemlein, Gerhard Klein, Susanne von Paczensky, Erna Proskauer und Anni Wolff.

Wir haben Magdalena Kemper eingeladen, uns eine Auswahl von Gesprächen mit Überlebenden der Shoa aus einer Sammlung von einzigartigen Tondokumenten aus über 30 Jahren in Walthers Buchladen vorzustellen und zu ihrer Entstehung zu erzählen.

Unter anderem stellen wir Ihnen die Interviews mit Gerhard Klein, Margot Friedländer und Gisèle Freund vor. Sie wurden alle drei in Berlin geboren und überlebten die Shoa, Gerhard Klein in der Emigration in Palästina und Margot Friedländer im Untergrund, bis sie 1944 ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurde und dort die Befreiung erlebte. Gisèle Freund migrierte 1933 nach Frankreich und von dort nach Argentinien und wieder zurück nach Frankreich, Paris.

Gerhard Klein betrieb 30 Jahre lang das Kino Capitol in Berlin Dahlem.

Margot Friedländer besucht seit 2010 Schulen und Bildungseinrichtungen und berichtet dort von ihrem Leben und der Zeit des Nationalsozialismus.

Gisèle Freund bekannt geworden mit ihren zahlreichen Porträtbilder, die sie in ihrer Zeit als Fotografin seit Mitte des 20. Jahrhunderts anfertigte.

Frau Magdalena Kemper hat ein berührendes und vielstimmiges Porträt deutsch-jüdischer Geschichte geschaffen.

Sie arbeitete als Journalistin und Redakteurin beim Sender Freies Berlin, später beim rbb. U.a. moderierte sie die Sendung »Das Gespräch«, für die sie über 150 Menschen interviewte und arbeitete für die dortige Sendung „Zeitpunkte“. 2012 erhielt sie die Hedwig-Dohm-Urkunde für ihre herausragende journalistische Leistung und ihr frauenpolitisches Engagement.

Wir freuen uns sehr, Magdalena Kemper in unserer Buchhandlung begrüßen zu können.

Und laden Sie herzlich dazu in Walthers Buchladen am Donnerstag, den 29.09. um 19.00 Uhr ein.

Ihre drei Frauen von Walthers Buchladen.

Wir bitten im Voranmeldung.

Der Eintritt wird 5,00€ und 3,00€ ermäßigt sein.

Walthers Buchladen, Bismarckstraße 71, 12157 Berlin-Steglitz

(030) 855 9472 oder service@walthers-buchladen.de

Wir bestellen Schulbücher!

Liebe Kundinnen und Kunden,

wir bestellen Ihnen gern Schulbücher für Ihren Nachwuchs.

Einfach vorbei kommen, am besten mit der Bestellliste oder eine Email mit der Bestellliste schreiben.

In diesem Jahr erbitten wir uns eine Vorkasse von 20,00€.

Mit vielen Grüßen,

die drei Frauen von Walthers Buchladen.

BildKlangLesung am 17. Juni

Q-R-T: Der neue NachbarQ-R-T3

Q-R-T: Der neue Nachbar sieht aus wie ein ganz normaler Junge, ist aber schon 122 Jahre alt. Er kommt von einem fernen Planeten, auf dem man sein Leben lang Kind bleibt.

Ferdinand Lutz und Dominik Müller erwecken den Kindercomic „Q-R-T: Der neue Nachbar“ zum Leben – mit Geräuschen und verrückten Stimmen, mit Musik und sogar mit kleinen Animationen.

Am 17.06. um 17.30 Uhr freuen wir uns auf die BildKlangLesung bei uns in Walthers Buchladen, Bismarckstraße 71 Berlin-Steglitz.

Lasst uns, Klein und Groß, in die witzigen Geschichten um den Außerirdischen Q-R-T mit Ohrwurmgarantie eintauchen.

Danach ist Raum für eure Fragen: Ferdinand Lutz zeigt, wie er

„Q-R-T“ zeichnet, und Dominik Müller zeigt, wie er die Geräusche macht.

Ein extragalaktischer Spaß für Klein und Groß – und umgekehrt!

Für Kinder ab 6 Jahre bis 99 Jahre empfohlen.

Wir bitten um Anmeldung

persönlich im Laden (Bismarckstraße 71, Berlin-Steglitz) oder unter 855 94 72 oder service@walthers-buchladen.de.

Der Eintritt ist 2,00€ für Kinder und 5,00€ für Erwachsene.

Q-R-Twalthers-buchladen.de reprodukt.com/produkt/kindercomics/q-r-t-der-neue-nachbar ferdinandlutz.com

twitter: ferdinandlutz

aktuelle Buchempfehlung Belletristik

moggach-tulpenfieberAmsterdam, 1636. Die Stadt ist im Tulpenfieber: Aus dem Fernen Osten stammt die neue Blumenart, deren kostbare Zwiebeln bald mehr wert sind als Diamanten. Die Spekulanten an der Amsterdamer Börse, ob Bürger, Kaufmann oder einfacher Knecht, sind bereit, alles zu riskieren. Allen voran für die Schönste von ihnen: die Semper Augustus.
In dieser fiebrigen Atmosphäre verliebt sich Sophia, die junge, wunderschöne Ehefrau eines wohlhabenden Kaufmanns, in den mittellosen Maler Jan. Eigentlich ist der von Sophias Ehemann nur als Porträtmaler bestellt, doch schon nach ihrer ersten Begegnung ist es um Jan und Sophia geschehen. Immer tiefer verstricken sie sich in eine unheilvolle Affäre, für die es nur einen einzigen Ausweg geben kann: Amsterdam gemeinsam zu verlassen. Doch dafür brauchen sie Geld.
Ein wieder neu aufgelegter Roman über die Niederlande und die historisch erste Börse und deren Crash.
Unbedingt empfehlenswert.

Deborah Moggach
Tulpenfieber
Aus dem Englischen von Ursula Wulfekamp
Insel Verlag
10,00€

Brandt, RaumpatrouilleMatthias Brandt, Raumpatrouille – Geschichten
Streifzüge im Astronautenkostüm

Die Geschichten in Matthias Brandts erstem Buch sind literarische Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit einem ganz besonderen Blick untersucht wird: der Kosmos der eigenen Kindheit. In diesem Fall einer Kindheit in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts in einer kleinen Stadt am Rhein, die damals Bundeshauptstadt war. Einer Kindheit, die bevölkert ist von einem manchmal bissigen Hund namens Gabor, von Herrn Vianden, mysteriösen Postboten, verschreckten Nonnen, kriegsbeschädigten Religionslehrern, einem netten Herrn Lübke von nebenan, bei dem es Kakao gibt und dem langsam die Worte ausgehen. Es gibt einen kauzigen Arbeitskollegen des Vaters, Herrn Wehner, einen Hausmeister und sogar einen Chauffeur, da der Vater gerade Bundeskanzler ist. Erzählt wird von komplizierten Fahrradausflügen, schwer bewachten Jahrmarktsbesuchen, monströsen Fußballniederlagen, skurrilen Arztbesuchen und von explodierenden und ebenso schnell wieder verlöschenden Leidenschaften wie z.B. dem Briefmarkensammeln. Nicht zuletzt lesen wir von gleichermaßen geheimnisumwobenen wie geliebten Eltern und einer Kindheit, zu der neben dem Abenteuer und der Hochstapelei auch Phantasie, Gefahr und Einsamkeit gehören.

Kiepenheuer&Witsch Verlag, gebunden, 18€.

Album- und Buchvorstellung
MATTHIAS BRANDT und JENS THOMAS
LIFE – RAUMPATROUILLE & MEMORY BOY
Seit Jahren stehen Matthias Brandt und Jens Thomas mit „Psycho“ und „Angst“ auf der Bühne. Im Herbst 2016 bringen beiden jetzt ihr neues Projekt heraus: in „LIFE – Raumpatrouille & Memory Boy“ begegnen sich Matthias Brandts neues Buch und Jens Thomas` neues Album, gleichzeitig entstanden und eng miteinander verbunden, auf der Bühne in einer Wort-Musik-Collage. Ihre Geschichten und Songs sind Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit ganz besonderem Blick untersucht wird: den Kosmos der eigenen Kindheit.

Mittwoch, 2. November + Donnerstag, 3. November, jeweils 20 Uhr
im Berliner Ensemble.

Andruchowytsch, Der PapierjungeDer Papierjunge von Sofia Andruchowytsch

Ein Buch wie eine Wunderkammer: „Der Papierjunge“ erweckt eine vergangene Epoche zum Leben und erzählt von Verstrickung, Hingabe und Verrat.
Stanislau um 1900: eine galizische Kleinstadt am Rande der Monarchie. Adelja und Stefa, „miteinander verflochten wie die Stämme zweier Bäume“, einander stützend, einander die Luft zum Atmen nehmend, wachsen gemeinsam auf. Als Adelja den Steinmetz Petro heiratet, wird aus der engen Verstrickung ein Dreieck, aus dem Stefa sich vergeblich zu befreien trachtet. Und als der Magier Torn mit seinem Zirkus die Stadt besucht, taucht plötzlich der engelsgleiche Junge Felix in Petros Werkstatt auf – ein kleiner Schlangenmensch, sprachlos, biegsam und brüchig wie Papier.

„Der Papierjunge“ bietet mehr als ein dichtes, mit sinnlichen Eindrücken und Details gesättigtes Bild einer Epoche, es ist eine drängend erzählte Geschichte von Liebe und Verrat.

Aus dem Ukrainischen übersetzt von Maria Weissenböck.
312 Seiten
Hardcover
22,90€
Residenz Verlag

Euphoria

Lily King: „Euphoria“ (C.H.Beck, 2015)

Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre: Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung.

Von realen Ereignissen im Leben der Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem Roman von Begierde, Liebe, unterschiedlichen Lebensformen und Herrschaft.