
Für Jonas ändert sich alles, als Ina, Evelyn und Anastasia in seine Nachbarschaft ziehen. Ihre Mutter kommt aus Tunesien, wer ihr Vater ist, weiß niemand. Die ernsthafte Ina, die verträumte Evelyn und die chaotische Anastasia faszinieren den Erzähler, nichts will er mehr, als in ihrer Nähe zu sein. Ihm wird klar, dass die Schwestern mit seiner Familie und der Vergangenheit seines Vaters eng verflochten sind. Über dreißig Jahre kreuzen sich ihre Leben immer wieder, in Tunesien, Schweden, den USA, sie erleben Liebesgeschichten und Lebenskrisen. Vor allem aber verbindet sie ein Fluch: dass man alles, was man liebt, verlieren wird.
Das fiktionalisierte Alter Ego des Autors beobachtet das Leben der drei Schwestern bis in die Zukunft hinein, kreuzt ihre Wege, meist in zeitlicher Distanz, manchmal direkt, und bringt Fragen der Zugehörigkeit, der Herkunft und nach Lebensplänen auf.
Ein großartiger Roman, herausragend von Ursel Allenstein übersetzt.