Gusel Jachina, Wo vielleicht das Leben wartet

Der Roman spielt in der Sowjetunion im Jahr 1923, wo gerade eine Hungersnot herrscht.

Dejew, der Held der Geschichte, ein ehemaliger Rotarmist und Eisenbahner, erhält den Auftrag 500 elternlose Kinder mit dem Zug von Kasan nach Samarkand zu begleiten, um sie so vor dem Hungertod zu retten. Gute fünf Wochen wird der Zug unterwegs sein. Es gilt 4200 km Strecke in einem zerrütteten Land zurückzulegen, diverse Schwierigkeiten und Entbehrungen zu meistern und Abenteuer zu bestehen.

Mit viel Einfallsreichtum und Phantasie und nicht zuletzt immer wieder mit Menschlichkeit schafft es Dejew schließlich, die Kinder ins „Land der Weintrauben“ zu bringen.

Trotz der schweren Thematik liest sich das Buch sehr gut und erinnert stark an einen Abenteuerroman.